03-06-2009, 12:14 PM
Hallo ihr,
die Nachricht über Sebastian Faißt hat mich zutiefst erschüttert und erst ab diesem Zeitpunkt habe ich mich einmal intensiv damit auseinandergesetzt und mit Erschrecken gelesen, wie viele Sportler schon an Herzversagen gestorben sind...
Ich selbst spiele noch immer Handball und war auch jahrelang im Hochleistungssport aktiv. Ich kann nur von meiner Seite sprechen, was ich getan habe für den Sport. Bisher war es grundsätzlich so, dass ich immer trotz Grippe oder Fieber oder unter Einnahme von Antibiotika gespielt habe. Das Training habe ich zwar ab und an ausfallen lassen, aber ich bin wenigstens zum Spiel erschienen.
Man hat das Gefühl, man hat Verantwortung gegenüber der Mannschaft und gerade wenn man Leistungsträger dieser ist, ganz extrem. Man weiß, die Mannschaft kann das Spiel nicht ohne dich gewinnen, also gehst du zum Spiel. Ich denke, wenn ich keine entscheidende Spielerin wäre, würde ich dies sicherlich nicht tun.
Nichts desto trotz, muss ich leider zugeben, dass ich Hinweise von Freunden, Familie etc. belächelt habe, die mir immer sagten ich spiele mit meiner Gesundheit. Auch konnte ich die Sportkameraden nicht verstehen, die wegen einer "Erkältung" nicht zum Spiel gekommen sind.
Wenn ich heute darüber nachdenke, mit dem Wissen was ich jetzt habe, kommt mir das blanke Entsetzen.
Eines habe ich heute gelernt, auch wenn es mir zum genannten Zeitpunkt sicherlich schwer fallen wird...wenn ich krank bin, werde ich NICHT mehr spielen. Die Gesundheit ist das Wichtigste!
Liebe Grüsse
die Nachricht über Sebastian Faißt hat mich zutiefst erschüttert und erst ab diesem Zeitpunkt habe ich mich einmal intensiv damit auseinandergesetzt und mit Erschrecken gelesen, wie viele Sportler schon an Herzversagen gestorben sind...
Ich selbst spiele noch immer Handball und war auch jahrelang im Hochleistungssport aktiv. Ich kann nur von meiner Seite sprechen, was ich getan habe für den Sport. Bisher war es grundsätzlich so, dass ich immer trotz Grippe oder Fieber oder unter Einnahme von Antibiotika gespielt habe. Das Training habe ich zwar ab und an ausfallen lassen, aber ich bin wenigstens zum Spiel erschienen.
Man hat das Gefühl, man hat Verantwortung gegenüber der Mannschaft und gerade wenn man Leistungsträger dieser ist, ganz extrem. Man weiß, die Mannschaft kann das Spiel nicht ohne dich gewinnen, also gehst du zum Spiel. Ich denke, wenn ich keine entscheidende Spielerin wäre, würde ich dies sicherlich nicht tun.
Nichts desto trotz, muss ich leider zugeben, dass ich Hinweise von Freunden, Familie etc. belächelt habe, die mir immer sagten ich spiele mit meiner Gesundheit. Auch konnte ich die Sportkameraden nicht verstehen, die wegen einer "Erkältung" nicht zum Spiel gekommen sind.
Wenn ich heute darüber nachdenke, mit dem Wissen was ich jetzt habe, kommt mir das blanke Entsetzen.
Eines habe ich heute gelernt, auch wenn es mir zum genannten Zeitpunkt sicherlich schwer fallen wird...wenn ich krank bin, werde ich NICHT mehr spielen. Die Gesundheit ist das Wichtigste!
Liebe Grüsse

